Unfall - Was ist zu tun???
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Unfall - Was ist zu tun?


Punkt 1:
Sie können die Reparaturwerkstatt selbst bestimmen (Haftpflichtschaden).
Die Versicherungen haben kein Recht Ihnen eine andere Werkstatt vorzuschreiben.
Die Werkstatt Ihres Vertrauens garantiert Ihnen eine technisch einwandfreie Reparatur.

Bestimmen Sie die Reparaturwerkstatt selbst.

Punkt 2:
Sie können bei einem unabhängigen Sachverständigen ein Gutachten in Auftrag geben (Haftpflichtschaden).

Grundsätzlich steht Ihnen frei, einen Sachverständigen Ihrer Wahl mit einem Schadengutachten zur Beweissicherung und zur Feststellung des Schadenumfanges und der Schadenhöhe zu beauftragen. Im Gutachten werden Sie Aussagen zum Wiederbeschaffungswert, Restwert und Merkantiler Minderwert (Wertminderung) und die voraussichtliche Reparaturdauer finden.

Die Kosten für das Gutachten hat die Versicherung des Schädigers grundsätzlich ganz oder bei einer Teilverschulden Ihrerseits anteilig zu übernehmen. Das erstellte Gutachten kann auch als Grundlage zur fiktiven Abrechnung gegenüber der Versicherung zur Anwendung kommen.

Liegt aber von vornherein erkennbar nur ein Bagatellschaden vor (Schadenhöhe je nach Gerichtsbezirk bei ca. bis 770,00 €, werden die Kosten für ein Gutachten nicht von der Versicherung des Unfallgegners übernommen. Bei einem Bagatellschaden reicht in der Regel ein Kostenvoranschlag Ihrer Fachwerkstatt aus.

Auch der Sachverständige kann eine Reparaturkalkulation erstellen. Es wird nicht immer sofort erkennbar sein, ob ein Kostenvoranschlag ausreichend ist.

Punkt 3:
Sie können ein Ersatzfahrzeug im Haftpflichtschadenfall mieten.
Ist Ihr Kraftfahrzeug nach einem Unfall nicht mehr fahrbereit oder betriebssicher und muss schadenbedingt zur Reparatur in der Werkstatt verbleiben, so können Sie in diesem Zeitraum grundsätzlich einen Mietwagen beanspruchen. Ausnahme ist ein sehr geringer Fahrbedarf. Benötigen Sie keinen Mietwagen, so können sie für Dauer des schadenbedingten Ausfalls auch alternativ eine Nutzungsausfallentschädigung geltend machen.

Punkt 4:
Sie können sich einen Rechtsanwalt, Tätigkeitsschwerpunkt Verkehrsrecht, nehmen (Haftpflichtschaden).
Einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauen, der Ihre Ansprüche ermittelt und durchsetzt, können Sie beauftragen.
Die Kosten des Rechtsanwalts hat die gegnerische Haftpflicht grundsätzlich im Umfang des Schadens zu übernehmen.

Punkt 5:
Beim Totalschaden können Sie reparieren oder verkaufen (Haftpflichtschaden).

Die Reparaturkosten übersteigen den Wiederbeschaffungswert, so können Sie Ihr Auto trotzdem in der
Werkstatt Ihres Vertrauens reparieren lassen.

Zu beachten ist die Schadengrenze von 130%. Wenn die im Schadengutachten kalkulierte Reparaturkosten zuzüglich evtl. Wertminderung den Wiederbeschaffungswert um nicht mehr als 30% übersteigt und Sie das Fahrzeug grundsätzlich weiter 6 Monate nutzen, können Sie reparieren.

Lassen Sie das Fahrzeug nicht reparieren, haben Sie beim Totalschaden Anspruch auf Ersatz in Höhe des Wiederbeschaffungswerts (Netto–Wiederbeschaffungswert) abzüglich des im Gutachten ausgewiesenen Restwertes.

Punkt 6:
Um die Zahlungsabwicklung zur erleichtern kann das Formular „Reparaturkosten Übernahmeerklärung einschließlich Zahlungsanweisung und Abtretung“ verwendet werden.

Auch bei den Gutachterkosten so verfahren werden um zu vermeiden dass Sie für diese Kosten in Vorleistung treten müssen.

Bestehen Sie darauf einen qualifizierten, unabhängigen Kfz-Sachverständigen zu beauftragen. Er wird bei der Erstellung des Gutachtens auch die ständige Rechtsprechung beachten. Die Versicherungen sind grundsätzlich nicht berechtigt im Haftpflichtschadenfall den von Ihnen beauftragten qualifizierten Sachverständigen abzulehnen.

Sie haben auch das Recht bei einem Unfall einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen.
Die Kosten für den Sachverständigen und Rechtsanwalt gehören bei einem Haftpflichtschaden nach herrschender Rechtsprechung zum Schaden und können daher bei der Versicherung des Schädigers geltend gemacht werden.

 

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